Was für junge Kundengruppen im Mobilfunk wirklich wichtig ist

Standen im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends für junge Kunden im Mobilfunk Umfeld noch das schnelle tippen von SMS oder das gelegentliche telefonieren-also sprechen-im Vordergrund, so hat sich ihr Verhalten und damit auch die Tarife der Mobilfunkanbieter deutlich gewandelt.
Mittlerweile stehen für die allermeisten jungen Kunden unter 30 Jahre die schicken, leichten und leistungsfähigen Smartphones als Gerät der ersten Wahl im Vordergrund. Für eine nicht unerhebliche Anzahl von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist dabei wichtig, ein modernes und angesagtes Gerät etwa wie das Iphone 6 oder Samsung Galaxy ihr eigen zu nennen.
Genutzt werden die Geräte in aller Regel dazu, um von überall her (via WLAN oder Datentarif) mithilfe von so genannten Apps (Anwendungen für das Smartphone) etwa zu spielen, E-Mails abzurufen oder mit Bekannten und Freunden in Interaktion zu treten.

Soziale Netzwerke treiben die Mobilfunknutzung

Aktuelle und moderne Smartphones

Aktuelle und moderne Smartphones

Für die allermeisten Menschen unter 30 Jahren ist es heute völlig selbst verständlich von überall auf dieser Welt entweder per Smartphone oder Tablett kurze Statusupdates in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter zu tätigen. Ebenso ist es völlig normal etwa Fotos oder kurze Videos, die man mit dem eigenen Smartphone gemacht hat auf eben diese sozialen Plattformen hoch zu laden.
Anwendungen wie Whatsapp oder Younow ermöglichen es einem jederzeit von überall die eigene Befindlichkeit in die Welt zu verbreiten. Diese Trend wurde von den Anbietern von Mobilfunktarifen insofern gut aufgegriffen, als dass man hier verstanden hat, dass es für die allermeisten Menschen keine Option ist am Ende des Monats aufgrund der hohen Datennutzung dieser Apps eine große Rechnung zu erhalten. Vielmehr sind nicht nur junge sondern vermutlich alle Mobilfunk Kunden daran interessiert, ihre Kosten im Rahmen zu halten.
Herauskristallisiert haben sich die so genannte Flatrate Tarife, bei denen eine bestimmte Leistung (also etwa Datenübertragung, Sprachminuten oder das Abo eines Musikdienstes) definiert ist und für einen festgesetzten Beitrag pro Monat angeboten wird. Als Beispiel kann man hier Angebote von Simyo oder Ay Yildiz nennen, die jeweils auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet sind.

Tarife als Bundle mit Zusatzoptionen

Mittlerweile werden diese Tarife auch gerne im Bundle mit weiteren Angeboten wie etwa für Musik-oder TV-Streaming (z.B. Spotify, Magine oder Netflix) angeboten, um damit eine noch höhere Kundenbindung zu erreichen. Sofern in diesen Flatrate Datentarifen noch eine subventionierte Handynutzung enthalten ist hat der Anwender zudem noch die Möglichkeit alle zwei Jahre tatsächlich ein wirklich neues, schickes und noch leistungsfähigeres Gerät zu erhalten.
Es bleibt abzuwarten, wohin sich der Markt hier weiter entwickelt. Eines scheint an dieser Stelle allerdings sicher: es ist nicht zu erwarten, dass in naher Zukunft die Datentarife im Preis steigen werden. Er ist davon auszugehen, dass die Mobilfunkanbieter weitere vermeintlich kostenfreie Leistungen in den bestehenden Tarif hinein bündeln werden, um den festen Betrag einer Flatrate auf Dauer zu halten und damit weiterhin ihre Margen zu sichern.

Eine beispielhafte Darstellung wie so ein Tarif aussehen kann, verdeutlicht die Infografik:

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